HIS-HE-Forum Hochschulbau „Weg frei! Für eine Hochschule ohne Barrieren“
„Zugang für alle lebendig erleben“: Am 10. und 11. September 2018 schauten die Teilnehmer des diesjährigen Forums Hochschulbau des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) aus unterschiedlichen Perspektiven auf Barrieren an einer Hochschule.
Der Geschäftsbereich Bauliche Hochschulentwicklung von HIS-HE aus Hannover regte Hochschulakteure zur zweitägigen Zusammenarbeit zum Thema Barrierefreiheit an. Leitfrage der Veranstaltung: Wie kann dem Wunsch nach mehr Austausch von Baufachleuten verschiedener Einrichtungen und Spezialisten zum Thema Barrierefreiheit nachgekommen werden?
Der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB) konnte zu seinen Selbsthilfetagen am 19. und 20. Oktober 2018 in Essen bei schönstem Herbstwetter mehr als 300 Besucher begrüßen. Ihnen wurden neben einer Ausstellung rund 30 Referate geboten.

„Schwerhörige brauchen den Kontakt zu Gleichbetroffenen“ - mit diesen Worten grüßte Roland Zeh die Versammlung im Namen der Mitglieder der DCIG. Ebenso wie er betonten auch Ute Palm namens der Organisation pro Retina und DSB-Präsident Harald Seidler die Notwendigkeit einer zunehmenden Zusammenarbeit aller Selbsthilfe-Organisationen hörgeschädigter Menschen.
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Im Verband wurden uns vermehrt Anfragen zum Führerschein gestellt. Worum geht es?
Es geht um den Eintrag der Schlüsselzahl Nummer 02 im Führerschein.
Die Schlüsselzahlen sind Teil der amtlichen Zulassung von Personen zum Straßenverkehr in der Europäischen Union. Sie sind auf der Rückseite eines EU-Führerscheins in der Spalte 12 eingetragen.
Foto: Peter Hölterhoff
Ausschnitt aus der Liste der Schlüsselzahlen:
Schlüsselzahl Wortlaut
Richtlinie 2006/126/EG In der Fahrerlaubnisverordnung FeV
Deutschland
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Die 1. Sitzung des „Beirates KSL MSi NRW“ (Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für Menschen mit Sinnesbehinderung) fand am 11.10.2018 in Essen statt. Vertreter des KSL MSi, verschiedener Verbände, Institutionen und der Politik trafen sich zur konstituierenden Sitzung im Haus der Technik. Mit dabei war auch Ulrich Kolb, als Vertreter des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales.
Das KSL MSi informierte in dieser ersten Sitzung über seine Arbeit und lotete die Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus. Die Anwesenden konnten Wünsche und Vorschläge unterbreiten.
Bild: Der Beirat des KSL MSi NRW - © CIV NRW e.V.
Die Aufgaben des Kompetenzzentrums sind
Das CI Fest am Samstag, 22. September 2018, Auf dem Gelände der LVR-David-Ludwig-Bloch-Schule, Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation, Tonstraße 25, in Essen war wieder ein voller Erfolg. Im Mittelpunkt stand natürlich der Austausch mit CI-Trägern und Fachpersonal des CI-Centrums, der Uniklinik und der LVR-Schule. Neben Infoständen der Firmen Cochlear, Oticon Medical, MedEl und Advanced Bionics, fanden sich auch Informationsstände aus dem Bereich CI- Zubehör, wie z.B. Fa. Humantechnik und Bellmann. Aktive der Selbsthilfe vom DSB, Elternverband gehörloser Kinder und Cochlea Implantat Verband NRW standen für Beratungsgesprächen bereit.
In Bochum trafen sich Vertreter von Selbsthilfegruppen mit Studierenden der Pflegewissenschaft. Dabei entstand ein intensiver Austausch.
Im Juni fand in der Hochschule für Gesundheit Bochum (hsg) ein nicht alltägliches Symposium statt. Unter dem Motto „Studierende und Selbsthilfegruppen im Dialog“ tauschten sich etwa 50 Selbsthilfe-Akteure mit knapp 40 Studierenden des Departements für Pflegewissenschaften aus. Angestoßen wurde dieses Treffen von der Selbsthilfeakademie NRW, einem Kooperationsprojekt der AOK NordWest, der AOK Rheinland/Hamburg, der Gesundheitsselbsthilfe NRW und des Paritätischen NRW
Meine 5-Tage-Begegnung mit der Deutschen Gebärdensprache - Ein Tagebuch
Schon sehr lange habe ich, Gudrun Bewerunge immer wieder den Wunsch gehabt, die Deutsche Gebärdensprache (DGS) etwas näher kennen zu lernen. Das fing schon während meines Aufbaustudiums zur Sonderpädagogin vor etwa 20 Jahren an. Es wurde wieder aufgeweckt, als ich meinen Mann Ronald Stein – damals Hörgeräteträger und jetzt einseitig mit CI versorgt - kennen lernte. Weiter motiviert wurde es durch die Aktivitäten der letzten Jahre in den einzelnen Selbsthilfe-Gruppen und die Arbeit für den CIV NRW e.V. und die CIV-NRW News sowie durch die Begegnungen mit vielen netten und offenherzigen Menschen mit unterschiedlichsten Hörschädigungen.
Am 25.08.18 hat der Cochlea Implantat Verband NRW e.V. (CIV NRW) seine Geschäftsstelle in Hagen mit einer kleinen Einweihungsfeier eröffnet. Der Verband arbeitet im Bereich der Selbsthilfe für Hörgeschädigte, mit Schwerpunkt auf das Cochlea Implantat.
Etwa 50 Gäste waren der Einladung des Landesverbandes der DCIG e.V. gefolgt, darunter Bürgermeister Wisotzki und Bezirksbürgermeister Voss. Marion Hölterhoff, Vorsitzende des CIV NRW e.V. begrüßte die Gäste und stellte die Arbeit des Verbandes vor. Sie informierte die Gäste über die zukünftige Nutzung der Räumlichkeiten.
„Erste Lebenszeichen haben wir bereits mit ersten Vorstands- und Redaktionssitzungen, Treffen mit Firmen, Selbsthilfevertretern und auch schon mit Beratung gesetzt“, erklärte sie in ihrer Rede. „Damit habe ich schon grob umrissen, was wir hier, in unserer Geschäftsstelle vorhaben. Die Räumlichkeiten sind hierfür ideal geeignet und gut erreichbar.
Quelle: Deutsches Zentrum für Altersfragen
Wenn Menschen älter werden, gewinnt die Wohnregion an Bedeutung. Dies gilt auch bei der Ausübung von Engagement. Die Gelegenheiten sich zu engagieren, die zuvor durch den Job bestanden, fallen weg. Unter Umständen verringert sich auch der Mobilitätsradius. Und die langjährige Verbundenheit mit dem Wohnort kann den Wunsch, sich gerade hier zu engagieren, bestärken. Ob sich ältere Menschen dann tatsächlich ehrenamtlich beteiligen, hängt auch von der Infrastruktur in der Wohnregion ab.
Freiwilliges Engagement ist eine wichtige Facette sozialer Teilhabe. Es kann im Alter zunehmend dazu beitragen, dass sich Menschen weiterhin am öffentlichen Leben beteiligen. Es befördert die soziale Einbindung und wirkt sich auf die Lebenszufriedenheit aus.
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Seit meinem 16.Lebensjahr war mir klar, was ich mal später beruflich machen möchte, ich wollte mit Menschen arbeiten. Ich wollte auch anderen Menschen die Chance geben, die ich bekommen hatte. Meine Chance bekam ich, weil meine Eltern diese eine Information der Fachleute nicht zufrieden stellte, „ihr Kind kann nicht hören, nehmen sie es wieder mit nach Hause, da kann man nichts machen.“ Meine Eltern nahmen mich wieder mit nach Hause, holten sich noch mehr Informationen und das war gut so, denn man konnte was machen und das machten sie dann.
Das kleine Saarland zeigt den großen Bundesländern, dass eine Vernetzung von Hören, Medizin und Tourismus möglich und für alle Beteiligten von Vorteil ist.
Im Oktober 2015 startete das „Netzwerk Hören“ des Saarlandes. Kooperationspartner des Projektes sind das Universitätsklinikum des Saarlandes mit der HNO-Klinik, die MediClin Bosenberg Kliniken St. Wendel, die Tinnitustherapie- und Hörzentrum GmbH Neunkirchen, die Systems Neuroscience & Neurotechnology Unit der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes und die Tourismus Zentrale Saarland GmbH (TZS). Projektträger ist das Saarländische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr. Das Projektmanagement ist bei der TZS angesiedelt.
Bereits zum 2. Mal veranstaltete der CIV-NRW einen Foto-Workshop. Wie im vergangenen September fand er in Gelsenkirchen Schacht III statt. Die Leitung lag wieder in den bewährten Händen der Berufsfotografin Michala Gohlke aus Hamburg.
Es waren vier Teilnehmer „neu“ dabei, die anderen zehn hatten im vergangenen Jahr schon das erste Seminar besucht. Dies stellte aber kein Hindernis dar, die Integration gelang problemlos.
Bild: Profifotografin Michala Gohlke verteilt Rosen und USB Sticks in CI-Form
Deutschlandweit suche ich mit meinem Mann Spender für die Sammelaktion „Hörgeräte für Jordanien“. Viele Spenden sind bei mir eingegangen und ich möchte mit diesem Material den Förderverein "Freunde und Förderer der Gehörlosenschule in Salt, Jordanien" (Allah Kariem Deutschland e. V.) unterstützen.
Der Förderverein "Freunde und Förderer der Gehörlosenschule in Salt, Jordanien" sammelt seit vielen Jahren Hörgeräte und Cochlea-Implant-Zubehör für hörgeschädigte Men-schen in Jordanien und im Nahen Osten. Der Verein ist dankbar für funktionierende, aber auch defekte Teile, die den gehörlosen Schülern der Schule zugute kommen.
Weiterlesen: Hörgeräte und CI-Zubehör für Jordanien und den Nahen Osten
- „Mädchen wie die“
- Musikhören mit Cochlea-Implantat
- Barrierefreies Hören in Theater, Oper, Musical und Universität
- Der CIV NRW e.V. besucht das Hörzentrum in Düsseldorf
- Deaf Slam 4 in Essen
- Es tut sich was im Land der Puppen
- CI Zentrum Ruhrgebiet - 1. Musikworkshop
- 7. Bielefelder Hörtag
- Die RehaCare als große Selbsthilfegruppe
- „Ist doch Ehrensache?!“
