Umfassende Informationen zur ePA (elektronische Patientenakte) erhielten die Teilnehmer der CIV NRW Online-Sprechstunde.
In der Online-Sprechstunde am 07.09.2026 hatte der CIV NRW Bianca Patricia Przybylla, Fachberaterin Regionales Gesundheitsmanagement von der AOK Rheinland eingeladen. Bianca Przybylla erklärte ausführlich die ePA und Ihre Möglichkeiten. Sie verdeutlichte ihren Vortrag mittels einer Powerpoint-Präsentation.
Erklärt wurde u,a. Wer was in der Akte kann, wer auf Daten zugreifen kann, welche Inhalte der Patient selber hochgeladen kann usw.
Zehnjahreshoch bei Vereinsgründungen – wo in Deutschland Vereine entstehen und wo sie verschwinden
Neue Registerauswertung von ZiviZ im Stifterverband: 628.992 Vereine sind bundesweit eingetragen, so viele wie nie. Berlin und der Süden wachsen kräftig, in Bremen und Teilen Ostdeutschlands lösen sich Vereine überdurchschnittlich häufig auf.
Berlin, 31. August 2026. Im März 2026 waren in Deutschland 628.992 Vereine im Vereinsregister eingetragen. Das ist der höchste bislang erfasste Bestand und rund 13.200 mehr als 2022. Das zeigen die Ergebnisse des Discussion Papers „Vereinssterben oder neue Gründungsdynamik?", veröffentlicht von ZiviZ im Stifterverband. Die Zahlen beruhen auf einer Vollauslese des Vereinsregisters und der amtlichen Justizstatistik.
Foto: Steffi Katzmann
Am letzten Augustwochenende fand das erste CI-Kids-Camp des CIV NRW statt.
Diana Fricke vom Leitungsteam der CIV NRW Abteilung CI-Kids gehörte zum CI-Kids Orgateam und berichtet von den spannenden und unterhaltsamen Tagen.
Nach dem Aufstehen sind wir zusammen frühstücken gegangen. Wir haben anschließend gemeinsam Fußball gespielt. Die Mädchen verloren knapp mit 1:2 gegen eine starke Jungenmanschaft. Nach der Trinkpause wurden die Workshops fortgesetzt. Mit der Reise nach Jerusalem erfüllten sich Wünsche.
CIV Seminar Mentale Stärke
(26.04.2026) Mentale Stärke, Technik-Turbulenzen und viel Humor beim CIV-NRW-Seminar in Attendorn
Ein Seminar über mentale Stärke kann vieles sein: tiefgründig, bewegend, erkenntnisreich. Dieses hier war zusätzlich eines: herrlich lebendig, stellenweise urkomisch – und erschreckend nah am echten (Hör-)Alltag. Wer glaubt, ein Seminar zur „mentalen Stärke“ sei eine stille, ernste Angelegenheit, der hätte an diesem Wochenende dringend vorbeischauen sollen. Denn was hier passierte, war alles – nur nicht langweil.
Bild: Die Teilnehmer, Foto: Katja Bennemann
Weiterlesen: Wenn die Drossel mitsingt und der Käse antwortet
37 Grad - ZDF Reportage
Die Reportage stellt grundlegende Fragen: Wie entsteht Nähe, wenn Sehen und Hören keine Selbstverständlichkeit sind? Parallel zu den persönlichen Geschichten verfolgt die Reportage die Frage, ob es gelingt, den Spielfilm erfolgreich zu realisieren. Mehr als Zuschauer David lebt mit einer fortschreitenden Augenerkrankung und hat nur noch ein sehr geringes Sehvermögen. Früher konnte er Fahrrad fahren und normal lesen, heute ist vieles nicht mehr möglich. Trotzdem liebt er Filme und Kino – aufgrund der Geschichten, der Atmosphäre und der Klangwelten. Ohne Schauspielerfahrung bewirbt er sich auf einen Casting-Aufruf. Für ihn ist das Projekt die Chance, zu zeigen, dass Menschen mit Sehbehinderung nicht nur Zuschauer, sondern selbst Teil der Filmwelt sein können.
Bild: ZDF
„Familie leben...
...mit chronischer Erkrankung oder Behinderung“
unter diesem Motto fand der Fachtag statt und der CIV NRW nahm daran teil. Marion Hölterhoff und Rolf Gödde betreuten den Infostand des CIV NRW.
Familie zu leben oder, präziser gesagt,
die Bedürfnisse aller Familienmitglieder zu vereinen, ist wie eine Jonglage mit vielen Bällen. Ist einer der Bälle eine chronische Erkrankung oder die Behinderung eines Kindes oder Elternteils, bedarf es eines hohen Maßes an Bewältigungsfähigkeiten bei gleichzeitiger erhöhter Verletzlichkeit. Passgenaue Angebote könnten zur Unterstützung der Familie beitragen, aber nicht immer sind Wege oder Möglichkeiten bekannt.
Einander begegnen, sich austauschen und gegenseitig unterstützen, sich gemeinsam für optimale Versorgung und Teilhabe engagieren – all das gehört zur Schwerhörigen-Selbsthilfe, deren Beginn sich 2026 zum 125. Male jährt.
Der Beginn der Schwerhörigenbewegung in Deutschland war ein Gottesdienst: Zu diesem trafen sich am 26. Mai 1901 zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie ein Pastor in der Wohnung Margarethe von Witzlebens (1853-1917) in der Tieckstraße 17 in Berlin. Drei Jahre später zählten bereits 157 Personen zum Witzleben-Kreis. Auf Initiative Margarethe von Witzlebens kamen erstmals schwerhörige und ertaubte Menschen zusammen, um die eigene, schwierige Lebenssituation selbsttätig zu verbessern – durch Teilhabe am Gottesdienst und den damit verbundenen seelischen Beistand sowie durch vielfältige gegenseitige Unterstützung im Alltag. In den Folgejahren entstanden in zahlreichen weiteren deutschen Städten örtliche Strukturen der Selbsthilfe sowie ein erster bundesweiter Verband.
Bild: 125 Jahre Schwerhörigenbewegung in Deutschland – bei den Gottesdiensten, die Margarethe von Witzleben ab 1901 initiierte, kamen erstmals schwerhörige und ertaubte Menschen zusammen, um die eigene Lebenssituation selbsttätig zu verbessern (Foto: Witzlebenstiftung)
Weiterlesen: 125 Jahre Schwerhörigenbewegung in Deutschland:
Vom 23. bis 25. September 2025 öffnete die Universitätsklinik Düsseldorf ihr Hörzentrum für ein außergewöhnliches Blockseminar: „Awareness Hörbeeinträchtigung – Alltag, Herausforderungen und Lösungen“. Die Teilnehmenden waren Studierende der Medizin, Biologie, Chemie, Psychologie und Politikwissenschaft. Das Seminar hatte zum Ziel, das Bewusstsein und Verständnis für Menschen mit Hörbeeinträchtigung und Cochlea-Implantat (CI)-Versorgung in der Gesellschaft zu fördern. Die Studierenden sollten die technischen, medizinischen und psychosozialen Aspekte von Hörbeeinträchtigungen durch CIs kennenlernen, Herausforderungen identifizieren und Handlungsstrategien zur Inklusion entwickeln.
Bild: Universitätsklinik Düsseldorf
Was seit längerer Zeit bei der Jungen Selbsthilfe des CIV NRW e.V. erfolgreich funktioniert, wollten wir einmal für alle Interessierten anbieten: einen Stammtisch, bei dem man sich in ungezwungener Atmosphäre treffen und austauschen kann.
Bild: Am "Stammtisch" Foto: Privat
Am 13.9.2025 empfingen die Vorstandsmitglieder Marion Hölterhoff und Toby Raulien über 20 Menschen mit Hörbeeinträchtigung im Restaurant „Hopfen und Salz“ in Dortmund. Zwischen vielen gab es ein freudiges Wiedersehen, aber auch Neue fanden den Weg zu unserem Stammtisch „Come together“. Es war eine bunte Mischung von Jung und Alt.
Weiterlesen: Come together – der erste Stammtisch für alle des CIV NRW e.V.
„Wir brauchen ein Gesundheitssystem, das für alle Menschen frei zugänglich ist. Zurzeit sind wir von diesem Ziel noch weit entfernt.“ Auf dem Fachtag „Zugänge zur Inklusion im Gesundheitssystem“ am 10. September 2025 auf dem Gesundheitscampus der Hochschule Bochum forderte Marion Hölterhoff, Vorsitzende des Cochlea Implantat Verbands NRW e.V. und Sprecherin der Patientenbeteiligung NRW, nach mehr als einem Jahrzehnt der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die Bundesrepublik Deutschland endlich mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderung in der Gesundheitsversorgung zu ermöglichen. Weiterlesen: Langer Weg zu einem inklusiven Gesundheitssystem
Die MED-EL Stipendiaten 2025 heißen Anuk Michala Gohlke (17) und Martin Sascha Commercon (20).Seit einigen Jahren vergibt MED-EL jährlich ein Stipendium für die akademische Ausbildung von jungen Hörimplantat-Träger*innen.
2025 freut sich der CIV NRW ganz besonders über das Stipendium von Anuk Gohlke. Anuk war mehrfach bei unseren Foto-Workshops, die ihre Mutter Michala Gohlke leitete dabei. „Als Initiator und Begleiter des Foto-Workshops, konnte ich Anuk schon früh kennenlernen. Sie beeindruckte mit ihrer aufgeweckten Art und half bei den Fotoexperimenten. In den Pausen und den Mahlzeiten fanden ab und an stille Gespräche mit ihrer Mutter in Gebärdensprache statt, die Anuk neben der Lautsprache perfekt beherrscht.“, erzählt Peter Hölterhoff, Vorstandsmitglied des CIV NRW. Aber nicht nur von den Foto-Workshops ist dem CIV NRW Anuk Gohlke bekannt. Anuk nahm auch seit 2016 mehrfach an der Aktion CI-Kopf mit Fotos teil. 2020 erhielt Anuk den Sonderpreis für die beste Fotoaction.
Bild: Anuk in Action, Sonderpreisbild der CI-Kopf Foto- Aktion, Foto Michala Gohlke
Deutscher Hörverband appelliert bei DHV Online-Dialog: Regionale CI-Selbsthilfe muss den Reformprozess aktiv mitgestalten!
Was bringt die Krankenhausreform für die zukünftige Versorgung mit dem Cochlea-Implantat (CI)? Worauf müssen sich CI-versorgende Einrichtungen und vor allem die CI-Träger einstellen?
Profunde Antwort gab es bei einem weiteren „DHV Online-Dialog“ des Deutschen Hörverbands e. V. (DHV), bei dem Marion Hölterhoff, Vorsitzende des Cochlea-Implantat-Verbandes Nordrhein-Westfalen (CIV NRW) informierte. In den zurückliegenden zwei Jahren diente das Bundesland NRW als Testregion für die anstehende bundesweite Reform; der CIV NRW hat unter Leitung von Marion Hölterhoff sowie gemeinsam mit der Deutschen Cochlea-Implantat-Gesellschaft (DCIG) diesen Reformprozess aufmerksam begleitet sowie maßgeblich und im Sinne der Cochlea-Implantat-Träger mitgeprägt.
Bild: Cochlea-Implantat-Versorgung und Krankenhausreform? – Marion Hölterhoff, Vorsitzende des Cochlea-Implantat-Verbandes Nordrhein-Westfalen (CIV NRW), informierte beim „DHV Online-Dialog“ (Foto: DHV)
Weiterlesen: Cochlea-Implantat-Versorgung und Krankenhausreform?
Am 18. Juli war internationaler Tag des Zuhörens. Der Tag soll zeigen, wie wichtig das Zuhören für die Gesellschaft ist. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung von echtem Zuhören zu lenken und das Bewusstsein für empathische Kommunikation zu stärken. Menschen weltweit werden dazu angeregt, beim Hören den Fokus ganz auf ihr Gegenüber zu richten.
Bild: Zuhören. Zwei Mitarbeiterinnen der Fa. Hesselbach im Gespräch.
In einer zunehmend reizüberfluteten Welt entstehen echte Beziehungen durch Zuhören. Eine häufig übersehene Folge von Hörverlust ist die Auswirkungen auf zwischenmenschliche Beziehungen – eine stille Krise, die Millionen betrifft. Hörverlust ist viel mehr als ein rein medizinisches Problem. Er beeinflusst unseren Alltag und unsere täglichen Beziehungen – von Ehe und Familie bis hin zu Freundschaften und Arbeitsplatz.
Die Folgen einer unbehandelten Schwerhörigkeit gehen weit über falsch verstandene oder nicht mehr geführte Gespräche hinaus. Betroffene leiden verstärkt unter
- Wie sieht das Hören von morgen aus?
- Fulminantes Jubiläumsevent in Hagen
- Selbsthilfe: "Von unschätzbarem Wert"
- Anschaffung von Hörgeräten ohne Facharzt und Hörakustiker?
- Ein Rückblick auf das 5. Schwerter Hörforum
- 10 Jahre Warten:
- Ziel erreicht - Alle Hände hoch
- „Hören ist Lebensqualität – schützen wir es!"
- „Bekanntmachen wie einen Herzschrittmacher“
- „Aus der Stille in den Klang“
