Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es in der Versorgungslandschaft zuhauf. Damit sie wahrgenommen werden, müssen auch die Patienten davon wissen. Doch dabei hapert es gehörig.
Von Christian Beneker
Sie nehmen verordnete Medikamente nicht ein oder lutschen Zäpfchen wie Tabletten, halten Hochdruck nur für eine Wetterlage und wissen längst nicht mehr, was Oma noch wusste: dass Wadenwickel Fieber senken. Die Gesundheitskompetenz – auch Health Literacy genannt – der Deutschen ist schlecht. Und sie wird immer schlechter. Das belegen Studien.
Das Ohr ist ein Wunderwerk. Wie der Blick in die Natur zeigt, gilt das für alle hörenden Lebewesen. Denn auch, wenn sich die Ohren in Sachen Aufbau, Leistungsstärke und Position mitunter stark unterscheiden: Ohne Hörorgan geht es nicht.
Wie hört der Mensch?
Das menschliche Ohr zählt zu den kompliziertesten Sinnesorganen: Es besteht aus Außen-, Mittel- und Innenohr. Geräusche finden als Schallwellen ihren Weg durch das Außenohr. Von dort aus geht es über das hinter dem Trommelfell liegende Mittelohr bis ins Innenohr. Die dortigen Haarsinneszellen wandeln die Schallwellen in elektrische Impulse um und senden sie über den Hörnerv an das Hörzentrum des Gehirns. Hier werden die Signale ausgewertet und interpretiert. Sprache wird so zum Hörverstehen.
Mit dem Mund hören
Weiterlesen: Keine Nebensache: Die wunderbare Welt des Hörens
Ob im Beruf oder im Privaten: Konflikte sollte man nicht schwelen lassen, sondern offen und sachlich ansprechen, rät die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Konstruktiv miteinander zu reden ist in solchen Situationen gar nicht so einfach. Die BGW gibt fünf Tipps, wie es gelingt.
Tipp 1: Dem Gegenüber eine eigene Sichtweise zugestehen
Konflikte beruhen meist auf unterschiedlichen Interessen, Vorstellungen oder Meinungen, die sich – scheinbar oder tatsächlich – nicht miteinander vereinbaren lassen. „Es gibt hier in der Regel kein objektives Richtig oder Falsch, sondern vielmehr verschiedene Sichtweisen auf ein Thema“, erklärt Sabine Gregersen, Psychologin bei der BGW. „Dementsprechend geht es im Konfliktgespräch nicht ums Rechthaben, sondern ums gemeinsame Weiterkommen. Sich das klarzumachen, ist der erste Schritt zu einer Lösung.“
Hörregion Hannover erlebt Uraufführung von „Die getanzte Schulstunde“
Ein Tanz-Projekt besonderer Art erlebte aktuell im Ballhof Eins seine gefeierte Uraufführung:
das Stück mit dem Titel „Die getanzte Schulstunde“ hatten Jungen und Mädchen der Hartwig-Claußen-Schule (HCS), das einzige Förderzentrum mit dem Schwerpunkt Hören der Region Hannover, in ihrer Tanz AG einstudiert.
Der Profitänzer Ole Driever hatte Choreographie und Leitung des mehrmonatigen Tanz-Projektes übernommen. Ole Driever wirkt an Produktionen des Essener Aalto-Theaters und der Leipziger Oper mit. Der Ballett-Tänzer ist selbst hochgradig hörgeschädigt und hört mit einem Cochlea-Implantat (CI).
Weiterlesen: Tanzstück hörgeschädigter Schüler begeistert Publikum:
Am 08.11.2016 fand die Eröffnung der Koordinierungsstelle für Kompetenzzentren „Selbstbestimmt leben in Nordrhein-Westfalen“. Der Vorstand des CIV NRW e.V., vertreten durch Heinz Josef Thiel und Franz Poggel fand sich ebenfalls zur Eröffnung im Gelsenkirchener Wissenschaftspark ein.
Der Aufbau von 6 Kompetenzzentren soll die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen in den Städten und Gemeinden unterstützen. Außerdem soll die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für die Belange dieser Menschen erhöht und das inklusive Bewusstsein in Politik und Gesellschaft weiter gestärkt werden. Die Koordinierungsstelle in Gelsenkirchen unterstützt die Kompetenzzentren bei ihrer täglichen Arbeit, organisiert einen kontinuierlichen Austausch und Wissenstransfer, berät die KSL bei Fragen der Öffentlichkeitsarbeit und steht für Auskünfte rund um die Kompetenzzentren (KSL) zur Verfügung.
Würdigung der Bedeutung des Ehrenamtes für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Gemeinwesen
Seit 1986 wird auf Beschluss der Vereinten Nationen (UN) in jedem Jahr der 5. Dezember als Internationaler Tag des Ehrenamtes begangen. Das Ehrenamt hat eine große Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und für das Funktionieren des Gemeinwesens in den unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft. ""Wir können die gesellschaftlichen Herausforderungen nur gemeinsam durch Staat, Wirtschaft und Bürgergesellschaft bewältigen und sind deshalb auf Menschen angewiesen, die für andere Verantwortung übernehmen und einen Beitrag für unsere Gemeinschaft leisten. Ich danke allen Ehrenamtlichen, die sich im Verein, in einer Organisation oder im direkten Kontakt für andere Menschen einsetzen.
Der Wittener Kreis traf sich am 01.12.16 zur 92. Sitzung der Gesundheitsselbsthilfe NRW im Haus Witten. An der informativen Sitzung nahmen auch die Vorstandsmitglieder des CIV NRW e.V., Franz Poggel, Heinz Josef Thiel und Peter Hölterhoff teil. Die Moderation der Sitzung wurde von Volker Runge übernommen, der mit seiner sehr leisen Sprechweise leider nur schwer zu verstehen war. Einige TOPs wurden in der Reihenfolge verschoben aber alle Punkte konnten abgearbeitet werden.
Gisela Schulz und Wolfram Schlums berichteten von der konstruktiven Krankenkassensitzung vom 27.10.16 und hoben das gute Verhältnis zu den Kassenvertretern hervor. Einen großen Raum nahm die Informationsvermittlung zu der Pauschalförderung ein.
Nach einer Hirnschädigung, zum Beispiel durch einen Schlaganfall oder eine Verletzung, verändert sich das Leben von Patienten und ihren Angehörigen häufig dramatisch. Schon Erwachsene sind mit den Symptomen oft überfordert. Kinder verstehen erst recht die Welt nicht mehr. Mit einem Kurzfilm zum Thema Gesichtsfeldausfall und einem Bilderbuch über den Schlaganfall haben Neurowissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) neue Wege gefunden, um Kindern das Verständnis zu erleichtern.
Das Projekt fügt sich ein in die Bemühungen der Bochumer Neurowissenschaftler, Kindern und Jugendlichen die faszinierende Welt des Gehirns zu erklären und sie für neurowissenschaftliche Forschung zu begeistern. Im Rahmen der Ausstellung zum jährlichen Malwettbewerb der International Graduate School of Neuroscience und des Sonderforschungsbereiches 874 wurden nun Film und Buch zum ersten Mal offiziell vorgestellt.
Weiterlesen: Hirnschädigungen: Bilderbuch und Kurzfilm helfen Kindern verstehen
Das Wochenende vom 11.- 13.11.16 war für den Vorstand des CIV NRW e.V. gut gefüllt. So gut gefüllt mit Terminen, dass die Arbeit aufgeteilt werden musste. Bernadette und Heinz Josef hatten am Freitag eine weite Fahrt vor sich. Sie nahmen an der Vorstandssitzung der DCIG e.V. in Augsburg teil. Schon früh packten die Zwei ihre Koffer und starteten auf endlosen Schienensträngen in Richtung Süden.
Auch in diesem Jahr war der CIV NRW mit einem großen Stand auf der RehaCare in Düsseldorf vertreten. Gut unterstützt von mehreren Vorstandsmitgliedern, Selbsthilfegruppenleitern und Mitgliedern des Verbandes führten wir an den vier Tagen zahlreiche Gespräche.
Dabei stellte sich heraus, dass das CI schon sehr bekannt ist unter den Schwerhörigen und daran interessierten Personen. Häufig wurden wir nach unseren Erfahrungen mit dem Hören und Tragen des CI's gefragt.
Der CIV NRW schaut über die Grenzen
Landesweites Projekt zur Umsetzung der Barrierefreiheit von Großveranstaltungen zieht Bilanz
„Barrierearme Großereignisse in Mecklenburg-Vorpommern“ - das Pilotprojekt (Träger: Haus der Begegnung Schwerin e.V.) zieht nach seiner 2. Sommersaison Bilanz. Recht erfolgreich schauen die beiden Projektmitarbeiter Kevin Weltzien und Katharina Rupnow zurück. Neben der laufenden Sensibilisierung und Aufklärung erhielten einige Veranstalter Unterstützung bei der Planung und Umsetzung im Hinblick auf barrierefreie Veranstaltungen.
Weiterlesen: Aufschlussreiche Saison für „Kultur ohne Barrieren“
Die CIV News waren im "Bahnsteig 42" und trafen Mischa Gohlke. Mischa ist an Taubheit grenzend schwerhörig und Profimusiker.
Das Video emthält leider noch keine Untertitel.
Der CIV NRW e.V. war wieder auf dem Bielefelder Hörtag vertreten. Interessante Vorträge rund ums Hören konnten sich die etwa 100 Besucher im neuen Rathaus anhören.
Das Team um Prof. Dr. med. Holger Sudhoff, Chefarzt der HNO-Klinik Bielefeld, hatte wichtige Themen zur Schwerhörigkeit allgemeinverständlich aufbereitet.
Um 10 Uhr begrüßte Dr. med. Lars-Uwe Scholtz die Besucher und entschuldigte die leider verhinderte Schirmherrin Frau Dr. Zinkann.
- Es gibt was auf die Ohren
- Mit Truck und Cochlea-Implantat (CI) um die ganze Welt:
- Kreuzfahrten, die Stille in den Wellen
- Hannover mit CI und EM
- Die „Aktionswoche Hören" im FTB
- 11. Deutscher CI-Tag erfährt bundesweit breite, überaus positive Resonanz
- Sicher mit Weste
- Der 11. CI Tag - Aktion in Hagen ein voller Erfolg
- Hörkontakt in Rheine - Besuch bei auric
- Bei Lärm am Arbeitsplatz vor Hörschaden schützen
