Wenn eine Mutter vor oder während der Schwangerschaft mit CMV infiziert wird, steigt das Risiko für schweren Hörverlust des Kindes auf 10%. Das hat eine belgische Studie gezeigt. Der Hörverlust der Kinder kann bei Geburt vorhanden sein oder sich erst später entwickeln.
Heidelberg, den 13.01.2016 - Schön anzusehen ist es ja, das Silvesterfeuerwerk, aber auch gefährlich für die Ohren.
Chinaböller, Donnerschläge, Raketenzischen, Leuchtkugeln – alljährlich zu Silvester ist das Silvesterfeuer das Highlight, um das alte Jahr zu verabschieden und das neue zu begrüßen. Dabei wird zumeist vergessen, dass z.B. ein Donnerschlag mit 150 Dezibel weit über dem Schallpegel eines Presslufthammers liegt. Selbst das Zischen einer Rakete erreicht mit 120 Dezibel für die Ohren eine bittere Schmerzgrenze. Und ein einzelner, impulsartiger Knall kann einen Hörsturz oder Tinnitus auslösen, der die Betroffenen mit einem durchdringenden Piepsen, Klingeln oder anderen störenden Dauertönen plagt.
Uniklinik RWTH Aachen setzt auf individuelle Therapiemöglichkeiten
Hörstörungen betreffen alle Altersklassen und können vielfältige Ursachen haben. Die Ausprägung der Störung kann von leichter Schwerhörigkeit bis hin zur Taubheit oder Gehörlosigkeit reichen. Das Team um Univ.-Prof. Dr. med. Martin Westhofen, Direktor der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde und Plastische Kopf- und Halschirurgie an der Uniklinik RWTH Aachen, bietet für Kinder und Erwachsene eine Vielzahl an Hörlösungen an, die an die individuellen Bedürfnisse und den Lebensstil von Menschen mit einseitiger oder beidseitiger Einschränkung des Hörvermögens angepasst werden können. Selbst Menschen, die vollständig ein- oder beidseitig taub sind, können mithilfe des sogenannten Cochlea-Implantats wieder hören, auch in geräuschvoller Umgebung wieder Sprache verstehen und aktiv am Leben teilnehmen. Im Interview erklärt der Experte der Uniklinik die verschiedenen Formen der Schwerhörigkeit und informiert über moderne Behandlungsmöglichkeiten.
Internetbasiertes Selbsthilfetraining bei Tinnitus so erfolgreich wie Gruppentherapie / Ergebnisse einer deutsch-schwedischen Studie - veröffentlich am 09.02.2012
Menschen mit quälendem Tinnitus können von einer Internet-Therapie genauso profitieren wie Patienten, die an einer Gruppentherapie teilnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine deutsch-schwedische Studie, bei der Patienten mit einer mittel- bis schwergradigen Tinnitusbelastung für einen Zeitraum von 10 Wochen verschiedene Behandlungsformen erprobt haben.
Mit Mikro-Leuchtdioden wollen Wissenschaftler Implantate für Menschen mit Hörstörungen verbessernLeuchtdioden entwickeln, die Nervenzellen der Hörschnecke stimulieren: Das ist das Ziel des Grundlagenprojekts „Licht hören“ von Prof. Dr. Ulrich T. Schwarz, Inhaber des Lehrstuhls für Optoelektronik am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg und Gruppenleiter am Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF, und Dr. Patrick Ruther vom Lehrstuhl für Materialien der Mikrosystemtechnik am IMTEK.
