Oldenburg. EU-Spitzenförderung für eine junge Oldenburger Hörforscherin: Prof. Dr. Sarah Verhulst, Juniorprofessorin im Exzellenzcluster „Hearing4all“, erhält einen mit 1,5 Millionen Euro dotierten „Starting Grant“ des Europäischen Forschungsrats (ERC). Mit einer vergrößerten Arbeitsgruppe möchte Verhulst in den kommenden fünf Jahren eine Diagnose und Therapie auch für solche Hörschäden entwickeln, die durch Lärm hervorgerufen und bei bisherigen Hörtests nicht erkannt werden.
(Bild: Mithilfe von Elektroden kann Prof. Dr. Sarah Verhulst bei einer Testperson Hirnstammpotenziale messen, die als Antwort auf Schallwellen auftreten. Die Ergebnisse helfen ihr, eine besonders genaue Diagnose der Hörstörung zu stellen.)
