Umfassende Informationen zur ePA (elektronische Patientenakte) erhielten die Teilnehmer der CIV NRW Online-Sprechstunde.
In der Online-Sprechstunde am 07.09.2026 hatte der CIV NRW Bianca Patricia Przybylla, Fachberaterin Regionales Gesundheitsmanagement von der AOK Rheinland eingeladen. Bianca Przybylla erklärte ausführlich die ePA und Ihre Möglichkeiten. Sie verdeutlichte ihren Vortrag mittels einer Powerpoint-Präsentation.
Erklärt wurde u,a. Wer was in der Akte kann, wer auf Daten zugreifen kann, welche Inhalte der Patient selber hochgeladen kann usw.
Nach dem Vortrag stand Frau Przybylla noch für Fragen zur Verfügung. Einige Teilnehmer hatten schon Fragen im Chat hinterlassen, andere stellten nun ihre Fragen direkt. Bianca Przybylla nahm sich Zeit und beantwortete alle Fragen. Aus unserer Sprechstunde wurden dann 90 Minuten. Der CIV NRW dankt Frau Przybylla für ihre Ausdauer und den informativen Vortrag.
Anmerkung:
Natürlich interessierte sich der CIV NRW besonders für das Thema Hörschädigung und ob Hinweise darauf in der ePA erfolgen. Angemerkt wurden hierzu als Beispiele die eingeschränkten MRT-Möglichkeiten und mögliche Kommunikationsprobleme durch Hörbeeinträchtigung. Frau Przybylla hatte dazu aktuell keine Informationen vorliegen, reichte diese aber am Mittwoch per E-Mail nach.
Sie schrieb:… habe ich in unserem Fachbereich erfragt, ob man in der ePA die MRT-Untauglichkeit und ebenfalls die Gehörlosigkeit hinterlegen kann. Die Antwort -> in der ePA selbst, kann man WENN dann nur ein Dokument hochladen. Dieses ist allerdings natürlich nicht direkt sichtbar und man muss explizit danach Suchen. Momentan sind wir noch in der Klärung, ob man solche Daten auf der Gesundheitskarte unter „Notfalldaten“ speichern kann. Dies ist allerdings noch nicht spruchreif und wird, wenn überhaupt, erst in den nächsten Jahren kommen.
Peter Hölterhoff, Bild: Screenshot der Sprechstunde
